Wandervorschläge • Valrando

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Hängebrücke «Belalp - Riederalp» Nr. VS_BAT_02_12
Belalp — Riederalp (West) • VS

Hängebrücke «Belalp - Riederalp»

Hängebrücke «Belalp - Riederalp»
Cab. des Aiguilles Rouges - Louché (Lac Bleu) Nr. VS_BAT_01_06
Arolla — La Gouille • VS

Cab. des Aiguilles Rouges - Louché (Lac Bleu)

Arolla – Remointse de Pra Gra – Cabane des Aiguilles Rouges – Louché (Lac Bleu) – La Gouille
Fünf Dörfer harmonisch am Sonnenhang Nr. VS_Sub_60
Liddes — La Douay • VS

Fünf Dörfer harmonisch am Sonnenhang

Fünf malerische Dörfer schmiegen sich harmonisch an den Sonnenhang. Beginnen Sie Ihre Wanderung im Herzen des alten Dorfes Liddes, der gleichnamigen Gemeinde. Beim gleichmässigen Aufstieg haben Sie den Catogne vor Augen, und wenn Sie sich umdrehen, können Sie den Mont-Vélan bestaunen, der das ganze Jahr über von einem weissen Gipfel gekrönt ist. Chandonne ist beliebt für seine sonnige Lage und die einmalige Aussicht. Sie durchqueren den Kern des Weilers und treffen auf den öfters betriebenen Backofen und die hübsche kleine Kapelle beide sind einen kurzen Halt wert. Am Dorfausgang folgt ein kurzer, steiler Anstieg, bevor sich nach und nach einige Gipfel des Mont-Blanc-Massivs zeigen.. Sie tauchen in den Wald von Vernay ein und überqueren mit dem Torrent de Pont Sec auch die Grenze zur Gemeinde Orsières. Der Weiler Commeire war bis vor wenigen Jahren nahezu verlassen. Schliesslich entdeckten belgische Liebhaber der Region die sonnige Lage und das eindrucksvolle Panorama für sich. Mit viel Sorgfalt wurden ehemalige Scheunen unter Beibehaltung der ursprünglichen Architektur und Baumaterialien zu charmanten Chalets umgebaut.. Eine 90° Kurve lässt Sie von weitem den Dorf der gleichnamigen Gemeinde Orsières entdecken. Noch näher liegt Reppaz, eines der umliegend verstreuten Dörfer. Sie queren den Wald von Larzolay und treffen in einer Lichtung auf den kleinen Weiler Rosière. Wie es in der Region üblich war, haben die Bewohner von La Rosière lange Zeit von der Landwirtschaft gelebt, bis schliesslich die Bevölkerung abwanderte. Heute sind wieder einige Familien zurückgekehrt. Die schon von weitem sichtbare Kapelle ist weit über die Region hinaus bekannt. Der seliggesprochene Tibet-Missionar Maurice Tornay wuchs hier auf. Auf dem letzten Abschnitt Ihrer Wanderung erreichen Sie mit Chamoille d’Orsières gleichzeitig die Gemeindegrenze zu Sembrancher. Ein kurzer Abstieg führt Sie Schliesslich zum Bahnhof von La Douay.
Der Weg der Suone von Sarrasins Nr. VS_Sub_02
Pinsec — Vercorin • VS

Der Weg der Suone von Sarrasins

Die Suone von Sarrasins wurde vor rund 500 Jahren zur Bewässerung der Wiesen gebaut. Seit ihrer kürzlichen Restauration ist sie zu Fuss begehbar und sowohl in technischer als auch in historischer und touristischer Hinsicht von grossem Interesse. Gemäss Überlieferung waren die Sarazenen die Bauherren dieser gleichnamigen Suon. Die Araber hatten das nötige Knowhow um Bauten dieser Art zu erstellen. Leider fehlt bisher der Beweis dieser Vermutung. Der Zeitpunkt des Baus wird auf 1415 bis 1513 geschätzt. Die Wasserleitung bezog ihr Wasser aus der Moulinet unterhalb von Pinsec. Mit ihrer Länge von 10 km diente sie - zur Bewässerung der Wiesen - zur Tränke des Viehs und - zum Antrieb der Sägewerke und der Mühlen. Zu Beginn der 2000er Jahre wurde der Weg der Suone von Sarrasins restauriert und für Wanderer begehbar gemacht. Er verbindet Pinsec mit Vercorin und kann auch von Fang her erreicht werden. Entlang der Suon gibt es zahlreiche Sehenswürdigkeiten: - Reste der Suone in den Felsen von Creux de Varnec - der Ausblick auf Fang - das ehemalige Maiensäss Voualans sowie - das Vallon de Crouja.
Taney-See-Tour Nr. VS_Top_02
Miex (Le Flon) • VS

Taney-See-Tour

Die Wanderung auf dem Geissenpfad führt Sie zu einem wunderschönen kleinen Bergsee, dem Lac de Taney. Unterwegs begegnen Sie der Tier- und Pflanzenwelt, die diesen Ort zu einer der prächtigsten geschützten Landschaften des Alpengebiets machen. Der Blick auf die Gipfel des Chablais wird Sie in Staunen versetzen.
Lac Léman (Genfer See) Nr. VS_Top_01
St-Gingolph (Débarcadère) — Le Bouveret (Gare) • VS

Lac Léman (Genfer See)

Die kleine Ortschaft St-Gingolph liegt am Südufer des Genfersees an der französisch-schweizerischen Grenze. Während der Wanderung geniessen Sie eine herrliche Aussicht auf den See. Das nahe der Rhonemündung an privilegierter Lage gelegene Dorf Le Bouveret verfügt über interessante Freizeitanlagen, die jedoch die natürliche Schönheit der Umgebung nicht beeinträchtigen.
Der Brückenweg Nr. VS_Top_04
Morgins • VS

Der Brückenweg

Ausgehend vom Ferienort Morgins erkunden Sie das Tal von Tovassière. Auf dem Brückenweg, der mit dem kleinen Fluss Vièze Verstecken spielt, gelangen Sie nach En Tey. Beachten Sie auch den Planetenweg entlang dem linken Flussufer, der längs der Alpenstrasse verläuft.
Col du Grand-St-Bernard - Lacs de Fenêtre Nr. VS_Top_11
Col du Grand-St-Bernard • VS

Col du Grand-St-Bernard - Lacs de Fenêtre

Vom berühmten Hospiz aus geht es in Richtung Col des Chevaux. Über die Combe de Drône erreichen Sie den Col de Bastillon und die drei «Lacs de Fenêtre». Dann führt der Weg über das Fenêtre de Ferret nach Italien, wo die Wanderung bei der italienischschweizerischen Zollgrenze zu Ende geht.
Der Saaser Talweg lebt neu auf Nr. VS_Sub_18
Staldenried — Stalden • VS

Der Saaser Talweg lebt neu auf

Staldenried – Rafgarten – Resti – Stalden In der heutigen Zeit ist es schwer sich vorzustellen, wie der Alltag unserer Walliser Vorfahren vor einem Jahrhundert wohl ausgesehen hat. Die meisten Menschen lebten in kleinen Bergdörfern, wel¬che mit schmalen Wegen untereinander und mit dem Tal verbunden waren. Es brauchte einen hohen körperlichen Einsatz, um sich und seine Familie zu ernähren. In der Freizeit, welche sehr spärlich war, hielt man sich häufig im eigenen Dorf auf, um neue Energie zu tanken. Nur sehr wenige Male im Jahr nahm man den meist beschwerlichen Weg zu Fuss auf sich und ging sonntags an ein Fest ins Nach¬bardorf, was vor allem bei jungen Leuten mit einer „Braut-/ Bräutigamsschau“ verbunden war. Einer dieser Weg verband Staldenried mit Rafgarten und Eisten. Er war gleichzeitig die Anbindung an den Saaser Talweg, welcher von Säumer und Handelsreise seit Jahrhunderten über den Monte Moro Pass nach Italien und wieder zurück brachten. Vor rund fünf Jahren wurde die in der Neuzeit verwilderte Wegverbindung wieder hergerichtet und als Bergwanderweg ins Netz aufgenommen. Ein noch schwierigeres Unterfangen stellte die durchgehende Wiedereröffnung des Talweges dar. Bedingt durch die schwierige Topographie des vorderen Saastals wurde beim Bau der Strasse in den 1930er Jahre ein Teil des Säumerwegs in den segenbringenden Neubau integriert. Niemand hätte damals gerechnet, dass es eines Tages Menschen geben würde, welche das Gehen als Hobby betreiben. Die Folgen waren, dass rund 400 m des Wanderwegs über die inzwischen stark frequentierte, relativ enge Strasse führte. Mit den neuesten Kenntnissen gelang es der Bauherrschaft unterhalb der Strasse ein neues Trasse in das unwegsame Gelände zu legen, so dass die Zufussgehenden gefahrlos talauswärts wandern können. So bietet sich heute eine wunderschöne Wanderung an, welche die beschriebenen Wegabschnitte aneinanderreiht: Vom Bahnhof Stalden gelangen wir mit der neuen Luftseilbahn ins schmucke Bergdorf Staldenried. Die Dorfstrasse führt in südlicher Richtung zum Einstieg des ehemaligen Verbindungswegs. Er ist teilweise ausgesetzt aber nicht wirklich gefährlich. Die genügsame Vegetation lässt erahnen, wie die Sonne an Sommertagen auf die Felspartien niederbrennt. Am gegenüberliegenden Hang lassen sich die Talstrsse und den parallel dazu führenden Wanderweg erkennen. Bald erreichen wir den adretten Weiler Rafgarten, der über der tosenden Saaservispa thront. Hier münden wir in den Talweg, welcher im Inventar der historischen Verkehrswege Schweiz von natio-naler Bedeutung eingestuft ist. Wir geniessen den neu eröffneten Wegabschnitt, der sich elegant an die steilen Hänge schmiegt. Kurz vor dem Weiler Resti gehen wir wieder auf dem alten Trasse. Die Vegetation ist üppiger und eine Vielfalt an Insekten tummelt sich am Wegrand. Hie und da säumen alte Gemäuer den Weg. Als weiterer Höhepunkt geht es zum Schluss unserer Erkundungsreise über die „Chibrücke“ welche in der Mitte des 16. Jahrhunderts von Ulrich Ruffiner erbaut und vor ein paar Jahren restauriert wurde. Am Bahnhof Stalden schliesst sich für uns der Kreis.
Das Turtmanntal – Natur pur! Nr. VS_Sub_19
Turtmann — Gruben Meiden • VS

Das Turtmanntal – Natur pur!

Wie heisst es so schön: „Der frühe Vogel fängt den Wurm“. So lohnt es sich, in den heissen Sommermonaten bereits früh aufzubrechen, um den warmen Mittagstemperaturen zu entfliehen. Die Wanderung beginnt im schmucken, alten Dorfkern von Turtmann, wo noch die Reste einer Suste Stockalpers aus dem 17. Jahrhundert zu sehen ist. Folgen Sie den Wegweisern in Richtung „Gruben Meiden“. Der Weg windet sich hoch zum „Chrizhubel“ von wo aus sich das Dorf nochmals präsentiert. Weiter geht es durch Baumsiedlungen und Matten, sogar ein Abschnitt Reben ist in den ersten Höhenmetern mit dabei. Allmählich tauchen Sie in den wohltemperierten Nadelwald ein. Der Weg ist breit und die Felsblöcke sind mit saftig grünem Moos bedeckt. Nicht umsonst ist der Talweg im IVS von regionaler Bedeutung mit abschnittsweise viel Substanz klassiert. Mal etwas näher, mal etwas weiter weg begleitet uns das Tosen der Turtmänna. In Orte „Amosi“ lichtet sich der Wald und ab „Zer Tänt“ öffnet sich vor uns mehr und mehr das Tal. Der Weg führt nun von Maiensäss zu Maiensäss. Im Sommer herrscht hier noch immer ein reger Betrieb und Kuhglockengeläut ertönt aus allen Richtungen. Das Turtmanntal ist heute noch ein Geheimtipp unter den Touristen aber auch unter der einheimischen Bevölkerung: Das Tal strahl durch seine einmalige Natur, die Abgelegenheit und die zahlreichen braungebrannten Weiler Ruhe und Idylle aus, eine Atmosphäre, welche in der Neuzeit mehr denn je wieder gesucht wird. Natur pur! Nach knapp fünf Stunden Wanderzeit erreichen Sie mit Gruben Meiden das Ziel der Wanderung. Der lokale Raclette-Käse nimmt es mit der Walliser Konkurrenz spielend auf, versuchen Sie es selbst!
Ausserberg das Suonendorf Nr. VS_Sub_20
Ausserberg • VS

Ausserberg das Suonendorf

Durch seine Südexposition war das Dorf Ausserberg seit frühester Zeit auf die Suonen angewiesen, welche zur Bewässerung der Felder und Äcker dienten. Heute sind diese touristisch sehr beliebten Wasserleitungen ein Erkennungszeichen für diese Gemeinde und zu Recht wir Ausserberg das Suonendorf genannt. Am Bahnhof Ausserberg laufen wir den breiten Weg rechts des Bahnhofbuffets hoch, queren die Strasse und wandern auf einem schmalen Weg weiter bergwärts, an einer Häusergruppe vorbei. Bei der kurz darauf folgenden Kreuzung geht es rechterhand weiter in Richtung Dorfkern. Nach ein paar hundert Metern folgen wir der Dorfstrasse vorbei an der Kirche und weiter hoch zu einem Platz, wo fünf Strassen aufeinandertreffen. Wir folgen dem Wegweiser in Richtung Niwärch nach rechts. Bald gewinnen wir an Höhe und rund 45 min vom Bahnhof entfernt erreichen wir den schmucken Weiler. Noch rund 70 Höhenmeter gilt es zu überwinden, bis wir auf die gleichnamige Suone treffen. Sie wurde im Jahre 1381 erbaut und wird in Ze Steinu, im Baltschiedertal angeschöpft. Vor hier aus wird die Wanderung angenehmer und wir folgen in östlicher Richtung der lustig plätschernden Wasserleitung durch saftige Wiesen und einen eindrücklichen Föhrenwald mit alten, knorrigen Bäumen. In fast zwei Kilometer passieren wir den Stolleneingang, welcher schwindelanfällige Wanderer ins Baltschiedertal bringt. Wir folgen dem kleinen Strässchen weiter in östlicher Richtung und gelangen nach wenigen Metern auf die Forststrasse. Von nun an geht es bergab. Nach der Haarnadelkurve in der Choruderri folgen wir der Strasse noch rund 100m bis zum schmalen Weg, der links zum Weiler Salmufee abzweigt. Weiter geht es abwechselnd auf schmalen Pfaden und breiten Strässchen vorbei an alten Äcker und durch Wälder zuerst leicht abfallen und danach etwas steiler. Nach rund einem Kilometer münden wir wieder in eine Strasse. Diese bringt uns zurück zum schmucken Dörfchen Ausserberg. Es besteht die Möglichkeit, dem lauschigen Weg zurück zum Bahnhof zu folgen. Ein Abstecher entlang der Dorfstrasse durch das schmucke, alte Dorf lohnt sich aber auf jeden Fall.
Der Kulturweg Nr. VS_Sub_21
Raron — Ausserberg • VS

Der Kulturweg

Raron – St. German - Ausserberg Der Kulturweg von Raron nach Ausserberg erlebte in den letzten zwei Jahrzehnten ein neues Bewusstsein in der Bevölkerung. Jeweils das letzte Wochenende im August steht im Zeichen der Kulturwegwanderung zwischen Ausserberg und Raron mit dem Ziel, Näheres zur Heimat, den Bräuchen und der Kultur in Erfahrung zu bringen. Gut 500 Personen nehmen daran jährlich teil. Manch deutscher Gast reibt sich die Augen, wenn er auf dem südlichen Friedhof bei der Burgkirche von Raron plötzlich am Grabe des berühmten Schriftstellers und Lyrikers Rainer Maria Rilke steht. Das ist nur einer der Höhepunkte, welcher der Kulturweg zwischen Raron und Ausserberg zu bieten hat. Unsere Wanderung beginnt am Bahnhof Raron. In nördlicher Richtung zieht es uns über den Rotten. Dort werden wir auf die braune Beschilderung mit der Aufschrift „Felsenkirche“ aufmerksam. Egal welchen Alters und welcher Religion die Passanten angehören. Selten jemand ist nicht begeistert von der in den Felsen gemeisselten Kirche aus dem Jahre 1974, welche zu Füssen der Burgkirche liegt. Der Zugang zur auf dem Felsen thronenden Burgkirche führt vorbei an den altehrwürdigen Häusern von Raron auf einem mit Trockenmauern gesäumten Pflasterweg. Ein kurzer Besuch der Kirche, welche einem Museum angegliedert ist, lohnt sich allemal. Weiter des Weges sehen wir rechterhand die Hügel von Heidnischbiel. Archäologische Fundstücke und Gräber belegten, dass der mystische Ort seit der Eiszeit immer wieder bewohnt wurde. Auf der linken Wegseite treffen wir auf die St. Anna Kapelle. Von hier lässt sich bereits das schmucke Winzerdorf St. German erkennen. Auf der Dorfstrasse lassen wir uns von sorgfältig geschmückten Türen und gut erhaltenen Wohnhäusern aus früherer Zeit gerne ablenken. Auch ein Blick in die Dorfkapelle empfiehlt sich. Am östlichen Rand des Dorfes wird der Weg schmäler und quert eine Suone, welche zur Bewässerung der trockenen Hänge dient. Abschnittsweise gehen wir auf alten Pflästerungen, welche darauf hinweisen, dass der Weg in früheren Jahrzehnten eine grössere Bedeutung haben musste. Mit etwas Glück begegnen wir weidenden Schwarznasschafen oder Schwarzhalsziegen welche die Landwirtschaft der Südrampe prägen. Nach knapp anderthalb Stunden mündet unser Weg in die Zubringerstrasse des Dorfes Ausserberg. Zum Bahnhof Ausserberg wären es nur noch knapp 10 Minuten. Da die Wanderung aber nicht sehr lange dauerte, nutzen wir die Gelegenheit und begeben uns hinauf zur imposanten Dorfkirche, eingebettet in den historischen Dorfkern des Suonendorfes. So drängt es sich fast auf, bei einer anderen Gelegenheit eine der typischen Suonenwanderungen oberhalb des Dorfes oder im Baltschiedertal zu unternehmen.
Der Waldweg von Bochets Nr. VS_Sub_22
Vionnaz — Boeuferrant (Pont du Rhône) • VS

Der Waldweg von Bochets

Der Waldweg von Bochets wurde 1995 realisiert um die Waldarten der Region zu präsentieren. 2016 wurde er von der Gemeinde Collombey-Muraz mit der Unterstützung der Burgergemeinde sowie des Ecovièze-Fonds vollständig restauriert. Er ist barrierefrei und bietet eine Oase der Entspannung im Herzen des Chablais. Informationstaffeln ermöglichen es, den Wald der Talebende durch didaktische Aktivitäten und Spaß für die ganze Familie zu entdecken. <\br> Wandern das ganze Jahr möglich.
Agaune-Tour, auf den Spuren der Vergangenheit Nr. VS_Sub_23
St-Maurice • VS

Agaune-Tour, auf den Spuren der Vergangenheit

Diese Tour führt rund um das Städtchen von St-Maurice und seinen Relikten aus der Vergangenheit. Sie führt den Besucher in die Nähe der Abtei von St-Maurice, welche im Jahre 515 zu Ehren von Sankt Maurice und seinen geschundenen Gefährten und später für das Schloss des XV. Jahrhunderts, welches ab dem Mittelalter den Eingang des Rhonetals beschützte, gegründet wurde. Der Ausflug geht anschliessend in Frühlingsfarben am Rhoneufer weiter. Die Wanderer folgen dem Mauvoisin-Bach, der durch einen schönen Park in der Nähe der Hängebrücke von Mauvoisin führt und welche den Wanderern und den Bewohnern der Nachbardörfer den Durchgang in Richtung Tal ermöglicht. Der Umweg über die Vérolliez-Kappelle vor dem Zustieg zum wunderschönen Weiler von Cases lohnt sich ebenfalls. Die Kapelle ist ein Relikt der Vergangenheit, welche zur Gründung von Agaune, das heutige St-Maurice geführt hat. Die römischen Soldaten von Maurice de Thèbes wurden nämlich um rund 300 nach Jesus-Christus auf den Ebene von Vérolliez dezimiert. Anschliessend gehen die Wanderer am Fusse der grossen Kalkfelsen die den Engpass am Eingang des Rhonetals bilden entlang, zurück zum Bahnhof von St-Maurice. Die Felsen, welche über die Jahre durch das Fundament des Schlosses, durch die Festungen des Generals Dufour und des Fort Scindey gefestigt wurden und welche sich gut in den Fels einfügen, verteidigten früher auch das berühmte « Schweizer Réduit ». Die Wanderung kann noch durch einen Besuch der zahlreichen Zeugen der Vergangenheit aus den letzten 2000 Jahren verlängert werden.
Bärenpfad Nr. VS_Sub_24
Unterems — Oberems • VS

Bärenpfad

Wandern auf den Spuren des Bären Im Walliser Jahrbuch von 1939 erschien ein Artikel über die Jagd auf die letzten Raubtiere unseres Kantons, die Bären. Unter anderem lesen wir darin über den Bären vom unbewohnten Turtmanntal, der auch ab und zu mal die Nachbarsdörfer besuchte… Ehrfürchtig begeben wir uns auf dem romantischen Pfad, den dereinst die Walliser Jäger benutzten und Schritt für Schritt an den letzten Walliser Bären erinnert. Unsere Wanderung ist voller Spannung, Erlebnis und Geschichte. Der Bärenpfad beginnt im Dorf Unterems (1003), welches wir mit der Seilbahn ab Turtmann oder mit dem Auto erreichen. Mit einem schönen Ausblick auf Ergisch und die andere Rhonetalseite gehen wir den alten Dorfteil hinauf zum Weiler Prupräsu (1150) und weiter nach Massoltern (1200). Der Pfad folgt der alten Wasserleite in einem schönen Mischwald. Kurz nach Massoltern wurde zum Gedenken an den hier erlegten Bären eine Infotafel errichtet. Weiter geht es taleinwärts. Nach einem Kilometer gibt es die Möglichkeit die Wanderung abzukürzen, indem man rechts abzweigt und an der Taubenwaldkapelle vorbeigeht. Wir folgen dem Pfad weiter bis zum Bärensteg (1300) ohne diesen zu überqueren weiter bis zur Rohrbrücke (1365) und nehmen den Weg rechts talauswärts durch den Toibuwald (1400). In diesem urwüchsigen Wald in Richtung Oberems erwartet man noch heute jeden Augenblick dem Bären von damals zu begegnen. Oberems (1341), das Tor zum Turtmanntal, bietet eine imposante Sicht auf die Bergketten der gegenüberliegenden Berner Alpen. Ein Rucksack ist für diese Wanderung nicht notwendig, am Anfang und am Ende des Pfads befinden sich Restaurants. Auch in umgekehrter Richtung kann der Bärenpfad in Angriff genommen werden ohne an Attraktivität zu verlieren. Mögliche Anschlusswanderung: • Dachspfad • Ergischer Wasserleite • Adlerpfad
Grossi Wasserleitu von Varen – Suone Neuf Nr. VS_Bisse_18
Varen — Venthône • VS

Grossi Wasserleitu von Varen – Suone Neuf

Die Grossi Wasserleitu oder auch Suone von Varen bezieht ihr Wasser aus der Raspille, bevor sie eine Lichtung überquert, durch die grossen Felsplatten von Blatte fliesst und die Wiesen und Weinberge von Varen bewässert. Die Raspille bildet nicht nur die Sprachgrenze zwischen den benachbarten Gemeinden, sie nährt auch die Suone Neuf, die ihrerseits dann die Hänge von Venthône mit Wasser versorgt. Dem Wanderer bieten sich von beiden Seiten des Tals wunderschöne Aussichten auf das Rhonetal.
Wasserleite von Ergisch und Tenneri Nr. VS_Bisse_19
Ergisch — Stn. Gampel-Steg • VS

Wasserleite von Ergisch und Tenneri

Im Vergleich ist die «Wasserleite von Ergisch» ein Jungspund unter den Suonen. Gemäss Zeitzeugen wurde sie in den Jahren 1920–1925 gebaut. In Fronarbeit wurde das Bachbett unter äusserst schwierigen Bedingungen in den Fels gehauen und – wo nötig – mit Rohren und Holzrinnen ergänzt. Die kühne Bauweise macht sie bei den Wanderern sehr beliebt. Die Wasserleite wird auf 1300 m von der Turtmänna angereichert. Auch die «Tenneri» beginnt bei der Turtmänna und zwar auf 900 m. Sie führt das kostbare Nass zum Weiler Tennen. Für Schwindelfreie!
Alte Suon – Alte Eischler Suon – Habersuon Nr. VS_Bisse_21
Bürchen (Chaletzone) — Eischoll • VS

Alte Suon – Alte Eischler Suon – Habersuon

Zeneggen, Bürchen und Unterbäch betreiben gemeinsam die «Alte Suon», auch «Ginanzerin» genannt. Bürchen erwarb die Wasserrechte bereits im 15. Jahrhundert, Zeneggen erst nach der Wasserknappheit infolge des Erdbebens von 1855. Die «Alte Suon» wird vom Mühlebach auf rund 1880 m gespeist. Etwas weiter unten, auf 1700 m, hat Eischoll gemäss einem Gerichtsbeschluss von 1952 das Recht auf 4/13 der Wassermenge des Mühlebachs. Das Wasser wird in der «Alten Eischler Suon» befördert, welche weiter östlich «Habersuon» genannt wird.
Niwärch – Gorperi – Undra Nr. VS_Bisse_23
Stn. Ausserberg • VS

Niwärch – Gorperi – Undra

Die Südrampe ist einer aussergewöhnlichen Sonneneinstrahlung ausgesetzt. Erst die Suonen machten einst die Landwirtschaft in diesem Gebiet überhaupt möglich. Unter schwierigsten Bedingungen wurde das Wasser in rund 20 Suonen aus dem Baltschiedertal hergeleitet. Das «Niwärch» (1381 erbaut) entspringt auf 1300 m, die «Gorperi» (1640) auf 1220 m und die «Undra» (1377) auf 1100 m. Die zahlreichen Tunnels, die den Suonen und den Wanderern die Passage ermöglichen, geben dem Tal einen wildromantischen Charakter. Für Schwindelfreie!
Bodmeri-Niwa – Visperi Nr. VS_Bisse_24
Visperterminen — Eyholz • VS

Bodmeri-Niwa – Visperi

Die Bodmeri-Niwa wurde 1915 gebaut um die alte Niwa zu ersetzen. Etwas oberhalb der Suone im Orte Hüoterhüsi steht noch heute ein Häuschen, welches dem Suonenwärter Zuflucht bietet. Die Visperi wurde 1521 erstmals erwähnt. Sie wird in der Gamsa gefasst und bewässert Weinkulturen. Ein nicht alltägliches Naturspektakel lässt sich entlang der Suon infolge des Waldbrands 2011 beobachten. Farbenprächtige Blumen haben sich wieder eingefunden und bieten einen besonderen Kontrast zu den verbrannten Baumresten. Für Schwindelfreie!
Heido Nr. VS_Bisse_25
Simplonpass — Giw • VS

Heido

Einige Wissenschaftler führen den Namen «Heido» auf den Ausdruck «Heidenleitung» zurück, was auf die Entstehung der Suon in der Römerzeit zurückschliessen liesse. Sie wurde zwar zum ersten Mal 1305 historisch erwähnt. Im Wallis gibt es jedoch nur wenige schriftliche Aufzeichnungen dieser Art früheren Datums. Der «Heido» holt das Wasser zu hinterst im Nanztal und bringt es bis zum Gebidumsee, welcher heute nicht nur zur landwirtschaftlichen Bewässerung, sondern auch als Sammelbecken zu Löschzwecken dient.
Gorperi Suon - Baltschiedertal Nr. VS_Sub_09
Eggen — Finnen • VS

Gorperi Suon - Baltschiedertal

Das Baltschiedertal: eine Angenehme Erfrischung auch an heissen Tagen. Das Baltschiedertal mit seinen Suonen ist ein Geheimtipp unter den Wanderern. Mit dem Postauto erreichen wir den Ausgangspunkt Eggen. Wir laufen die Strasse hoch und nehmen nach dem Restaurant die Abzweigung nach links ins Baltschiedertal. Auf einem alten, von Bäumen gesäumten Weg sind schnell die 70 Höhenmeter überwunden. Das lustige Gurgeln des Wassers kündigt uns die Gorperi-Suone an. Was heute als touristische Attraktion gilt, war noch nicht vor allzu langer Zeit bittere Realität. Man ist immer wieder von neuem beeindruckt, wie unsere Vorfahren mit Hilfe von Suonen die Wasserversorgung für ihre Dörfer und Felder sicherstellten und um ihr Überleben kämpften. In Ze Steinu erwartet uns der anstrengendste Abschnitt. Nach gefühlten 1000 Windungen erreichen wir die Schafalpe Erl. Je weiter südlich wir uns begeben, umso mehr öffnet sich die Sicht ins Rhonetal und den dahinter liegenden Viertausendern. In Honegga halten wir eine Weile inne um die ganze Pracht zu geniessen. Ein angenehm abfallender Weg bringt uns zum Weiler Finnu. Bei einer wohlverdienten Erfrischung im kleinen Restaurant geniessen wir nochmals die Aussicht, bevor wir uns schliesslich zur nahegelegenen Bushaltestelle begeben. Nur für Schwindelsichere !
Ein Sprung über die längste Hängebrücke der Welt Nr. VS_Sub_11
Randa • VS

Ein Sprung über die längste Hängebrücke der Welt

Niemand hätte vor ein paar Jahren geglaubt, dass es die Berggemeinde Randa schaffen wird, das ambitiöse Projekt der längsten zu Fuss begehbare Hängebrücke der Welt umsetzen zu können. Ende Juli 2017 war es schliesslich soweit: Elegant schwingt sich seither die 494 Meter lange Brücke von einer Flanke zur andern, um einem Steinschlag-Gebiet auszuweichen und den Wanderer auf dem Europaweg sicher zu geleiten. Man muss nicht den ganzen Europaweg auf sich nehmen, um die Brücke zu besuchen. Es besteht die Möglichkeit vom idyllischen Bergdorf Randa auf einem mehrheitlich durch Lärchenwälder führenden Weg mit angenehmer Steigung in gut zwei Stunden zum Orte Höüschbiel aufzusteigen, wo sich das südliche Ende der Brücke befindet. Betrachtet man die dicken Tragseile braucht es nicht viel Mut, um die Brücke zu betreten. Und doch ist man angenehm berührt, praktisch über das gewaltige, von der Natur geformte Terrain schweben zu können. Der Aufstieg zur gastlichen Europahütte für eine Zwischenverpflegung lohnt sich auf alle Fälle. Man wird hier nicht nur kulinarisch mit einheimischen Produkten verwöhnt. Die Hütte bietet auch einen einmaligen Ausblick zu den Viertausendern des Nikolaitals, auch Mattertal genannt. Beim Abstieg hat man nochmals die Gelegenheit das stolze Bauwerk zu bestaunen. Ein Besuch des Dorfes Randa bildet den Abschluss einer unvergesslichen Wanderung.
Der Weg der grossen Suone von Vex Nr. VS_Sub_10
Lavantier — Veysonnaz • VS

Der Weg der grossen Suone von Vex

Dieser Wanderweg führt entlang der Grand Bisse de Vex, vorbei an Maiensässen und taucht schliesslich für mehrere Kilometer in den Wald ein. Danach durchquert er die Moränen der Region Clèbes und endet schliesslich in Veysonnaz. Die Suone wurde 1453 erbaut, zu einer Zeit, als die Region zum Herrschaftsgebiet des Herzogs von Savoyen gehörte. Um die Erlaubnis zu erhalten, eine Suone zu konstruieren, die von der Printze abgeht, mussten die Bewohner von Vex ein Gesuch stellen. Zwischen Vex und Nendaz wurde eine Übereinkunft unterzeichnet, welche die Bedingungen festlegte. Eine dieser Bedingungen war die Verpflichtung, dass Vex stellvertretend für Nendaz jährlich eine festgelegte Menge Lärchenholz an Sitten / Sion lieferte, welche für den Unterhalt der Rhonebrücke nach Champsec gebraucht wurde. Die Originaldokumente, datiert von 1453 und 1476, befinden sich im Archiv der beiden Gemeinden. Mit dem Rückgang der Landwirtschaft nahm auch die Anwendung des Wasserrechts ab (Bewässerung der Flächen ist nach Zeiteinheiten für jeden Anlieger geregelt und eingeschränkt), doch der Wunsch, die Suone touristisch zu nutzen, tauchte bereits 1930 auf. Die Interessensgemeinschaft "Développement des Mayens-de-Sion" machte eine Anfrage bei der Vereinigung der Eigentümer, das Wasser bis zum 20. September im Kanal zu lassen. Die Suone wurde 1971 aufgegeben. Dank eines Initiativkomitees aus Nendaz, das die Wiederherstellung der "Grand Bisse de Vex" zum Ziele hat, kann man heute wieder auf der gesamten Strecke des Wanderweges vom Wasser profitieren.