Für diese abwechslungsreiche Wanderung fahren wir vom Bahnhof Brig mit dem Postauto nach Blatten. Ausgangspunkt ist die Talstation der Luftseilbahn.
Der Weg führt zunächst am Parkplatz unterhalb der Bahn sowie an den traditionellen Holzhäusern von Blatten vorbei. Schon bald tauchen wir in einen idyllischen Nadelwald ein und folgen dem Wanderweg in mehreren Kehren hinunter ins Blindtälli.
Spätestens nach der Überquerung einer kleinen Brücke entfaltet das Blindtälli seinen besonderen Zauber. Der Weg verläuft nun weitgehend eben durch die wildromantische Landschaft mit ihren hohen Bäumen, plätschernden Bächen und steilen Felswänden. Hier befindet sich auch Veros Hexenweg – ein spannender Familienspaziergang mit zahlreichen Entdeckungsmöglichkeiten.
Nachdem wir die angenehme Kühle des Waldes genossen und vielleicht sogar die Füsse im Bach erfrischt haben, erreichen wir den Weiler Geimen. Die gepflegten Häuser, die farbenprächtigen Blumen und die kleine Kapelle verleihen dem Ort einen besonderen Charme.
Von Geimen aus queren wir die Strasse in östlicher Richtung und folgen einem steinigen Wanderweg vorbei an einzelnen Häusern und liebevoll angelegten Gärten. Dabei eröffnet sich ein schöner Blick auf Naters, Brig und das dahinterliegende Simplon-Massiv.
Entlang der Suone Obere Bitscheri wird die Umgebung wieder grüner und schattiger. Der Weg führt an Felswänden vorbei zur Armeseelenkapelle Trämel, einem beliebten Treffpunkt für Kletterer. Anschliessend geht es über Wiesen hinunter nach Hegdorn.
Über die etwas steil angelegte «Stahlgasse» gelangen wir direkt in den historischen Dorfkern von Naters. Nach einer wohlverdienten Erfrischung in einer der zahlreichen Gaststätten führt der Weg über die Rottenbrücke zurück zum Bahnhof Brig.
Information
Wanderroute
Daten:
swisstopo,
www.valrando.ch
Blatten b. Naters (Belalpbahn)
0:00
0:00
Brig
2:15
2:15
Details zu Wegoberfläche und Kategorie auf dem Höhenprofil
Wandervorschläge
Nr. VS_hist_01
Guttet
— Niedergampel
• VS
Via Grana
Die Leuker Sonnenberge an den Hängen zwischen Leuk und Gampel waren früher eine bedeutende regionale Kornkammer. Davon zeugen heute noch ausgedehnte Anbauflächen mit der typischen Terrassenbauweise. Besonders der Anbau von Roggen, ein widerstandsfähiges Getreide, das auch in höheren Lagen gut gedeiht, prägte damals das Landschaftsbild. Dank dem Sortengarten von Erschmatt erlebt das landwirtschaftliche Erbe mit einer Vielfalt an heimischen Roggensorten und anderen Nutzpflanzen eine interessantes Comeback. Der Anbau und die Verarbeitung des Roggens in Vergangenheit und Gegenwart sind denn auch das Hauptthema der ViaGrana – Vom Korn zum Brot. Daneben sind entlang abwechslungsreicher historischer Wege zahlreiche andere Natur- und Kulturschätze zu entdecken.
Nr. VS_Sub_33
Hohfluh
— Riederalp
• VS
Dem Aletschgletscher so nah
Auf dieser Wanderung entdecken wir die wunderschöne Landschaft der Aletscharena, stets den imposanten Aletschgletscher im Hintergrund. In Mörel-Filet fahren wir mit der Seilbahn zur Station Riederalp und anschliessend mit dem Sessellift zur Hohfluh. Wenige Meter nach dem Ausstieg aus dem Sessellift breitet sich vor uns der berühmte Aletschgletscher aus, der zum UNESCO-Weltnaturerbe gehört. Der Ursprung dieses über 20 km langen Eisriese liegt in der Jungfrau-Region. Auf rund 2 km folgen wir ohne grössere Schwierigkeiten dem gut markierten Gratweg bis zur Station Moosfluh. Etwas weiter östlich, im Biel, steigt der Weg steil abwärts hinunter zum Gletscher.
Wir werden auf die aussergewöhnliche Flora aufmerksam, welche sich diesen felsigen Hängen angepasst hat. Die Alpenrosen stehen in voller Blüte: eine Augenweide diese intensiven Farben! Wenn wir genug aufmerksam sind, lässt sich zwischen den Steinen ein Blick auf die eine oder andere Murmeltier-Familie erhaschen. Achten Sie bei Ihren Beobachtungen aber, dass Sie auf dem steilen Weg nicht stolpern oder ausrutschen.
25 Minuten, nachdem wir den Grat verlassen haben, erreichen wir unser Ziel: die Chaztulecher. Wir befinden uns auf der ehemaligen Moräne des Gletschers. Eine mit kleinen Wasserrinnen durchzogene Mondlandschaft tut sich vor uns auf.
Der perfekte Ort für ein Picknick mit dem atemberaubenden Blick auf den Gletscher, den wir von Nahem beobachten können.
Der Aufstieg erfolgt über denselben Weg, den wir gekommen sind. Nachdem wir die Abzweigung «Biel» wieder erreicht haben, steigen wir auf der Südseite zur Riederalp ab. Der Weg ist schmal, aber gut markiert, und nach 45 Minuten erreichen wir den Blausee.
Von hier aus geht es weiter durch Alpweiden bis zum Dorf Riederalp, von wo aus wir mit der Seilbahn zurück zu unserem Ausgangspunkt fahren können.
Nr. VS_BAT_02_12
Belalp
— Riederalp (West)
• VS
Hängebrücke «Belalp - Riederalp»
Hängebrücke «Belalp - Riederalp»
Nr. VS_Bisse_26
Belalp
— Mund
• VS
Nessjeri – Obersta – Stigwasser
Die 1477 erstmals erwähnte «Nessjeri» nimmt auf 2140 m beim Kelchbach ihren Anfang. Zuerst verläuft sie mit kaum merklicher Neigung auf einem Balkon schräg gegenüber des Aletschgletschers und rauscht dann schliesslich via «Nessel» als schäumender Bach zu Tal. «Stigwasser» und «Obersta», 1521 respektive 1684 zum ersten Mal erwähnt, werden beide im Gredetschtal beim Mundbach auf zirka 1300 m gefasst. 1932 wurden gefährliche Abschnitte der «Obersta» durch Tunnels ersetzt. Dies verleiht ihr einen abenteuerlichen Charakter. Für Schwindelfreie!