• Die Weizen-Stadel © Au Pays du St-Bernard

    Die Weizen-Stadel © Au Pays du St-Bernard.

  • Die Weizen-Stadel © Au Pays du St-Bernard

    Die Weizen-Stadel © Au Pays du St-Bernard.

  • Saleinaz © Au Pays du St-Bernard

    Saleinaz © Au Pays du St-Bernard.

    Praz de Fort • VS

    Die Weizen-Stadel

    Während dieser Wanderung werden Sie das Naturerbe der Region entdecken. Die Wanderung beginnt bei der Brücke der Reuse von Saleinaz,dann nehmen Sie die leicht abfallenden Forststraße bis zum Chalet von Deuve. Der Rückweg führ Sie durch die Ortschaften Etarpay, Raveire-Plan, Le Darbellay. Zurück in Issert, überqueren Sie die Brücke um an das rechte Ufer zu gelangen und erreichen dann die Dörfer Arlaches, Praz-de-Fort und schließlich Saleinaz.

    Information

    Wanderung Nr. VS_Sub_06

    Revision 2018 ‒ Präsentiert von Valrando

    Wanderroute

    Praz de Fort
    0:00
    0:00
    La Deuve
    1:00
    1:00
    Issert
    1:53
    0:53
    Praz de Fort
    2:24
    0:31
    Details zu Wegoberfläche und Kategorie auf dem Höhenprofil

    Wandervorschläge

    En passant par Charavex Nr. VS_Prop_10
    Ravoire • VS

    En passant par Charavex

    Chamoson: Der Kampf mit dem Wasser Nr. VS_Sub_50
    Gare de Saint-Pierre-de Clages / Chamoson — Chamoson-St-Pierre-de-C., gare • VS

    Chamoson: Der Kampf mit dem Wasser

    Wasser bedeutet nicht immer Leben - es kann leider auch zu Tragödien führen. Ein verheerendes Beispiel ist das auf einem Schuttkegel erbaute Dorf Chamoson, welches in den Jahren 2018 und 2019 zum Schauplatz eines heftigen Murgangs wurde. Er brachte nicht nur Leid und Verwüstung für Bevölkerung mit sich, auch zahlreiche Sachwerte wurden in Mitleidenschaft gezogen. Seit diesem schrecklichen Ereignis wurden umfangreiche Reparatur- und Sicherungsarbeiten durchgeführt. Die Schlammlawine hatte unter anderem die Angélie-Brücke über die Losentze weggerissen. Diese wurde durch eine Hängebrücke ersetzt, welche 2022 eingeweiht werden konnte. Um die Aktualität der letzten Wochen aufzugreifen, haben wir beschlossen, diesen Monat diese Gemeinde in den Vordergrund zu stellen, die im Laufe ihrer Geschichte den Launen einer wilden Natur ausgesetzt war und es immer wieder verstanden hat, sich anzupassen und weise Entscheidungen zu treffen. Der Themenweg �Du Cep à la Cime� erzählt von den unerbittlichen Kämpfen, welche die Einwohner gegen und für das Wasser geführt haben. Gegen das reissende, zerstörende Wasser und für das kanalisierte Wasser, das die Erde und den Rebstock nährt. Diese Wanderung ist für jedermann geeignet. Sonnenschutzmittel wird empfohlen, da der erste und letzte Teil der Wanderung sehr stark der Sonne ausgesetzt sind. Frühaufsteher haben den Vorteil, dass sie von den kühlen Vormittagstemperaturen profitieren können. Im Hochsommer kann es an den Nachmittagen in den unteren Lagen sehr heiss werden. Am Bahnhof von Saint-Pierre-de Clages verkehren regelmässig Züge und Busse. Für einmal müssen Sie den blauen Wegweisern folgen. Der erste am Bahnhof ist leicht zu finden und in weniger als einem Kilometer erreichen Sie das Zentrum des charmanten Dorfes St-Pierre-de-Clages. Nachdem Sie nach Osten abgebogen sind, geht es auf einer Länge von 2 km durch die Weinberge, bis Sie auf den legendären Walliser Weinweg treffen. Sie folgen ihm auf etwas mehr als einen Kilometer in westlicher Richtung und kommen an eine Strasse. Nach ein paar hundert Metern verpassen Sie nicht den blauen Wegweiser auf der rechten Seite. Ab hier wird der Weg steiler. Die kunstvollen Trockensteinmauern, welche die Landschaft formen und als Begrenzung der zahlreichen Terrassen mit den Weinstöcken dienen, trotzen man der steilen Topografie. Eindrücklich sind auch die Labyrinthe von Kanälen und Rohren, die die Parzellen bewässern und vom Kampf zeugen, das fehlende Wasser in diese trockene Gegend zu bringen. Nach einem kleinen Anstieg erreichen Sie die Strasse in Richtung Némiaz. Die blauen Wegweiser führen Sie wieder zurück in die Weinberge und die grandiose Landschaft. Hier und da spenden Ihnen ein paar Rebhäuschen etwas Schatten, bevor Sie einen bewaldeten Pfad betreten, der Sie zum Weiler Grugnay bringt. Im oberen Teil des Weilers folgen Sie der charmanten «Bisse de Poteu», die an Wohnhäusern und Blumengärten vorbeiführt, bevor Sie auf die Strasse zum Mayens de Chamoson treffen. Seit der Suone wird das Wasser immer präsenter. Sie queren die Strasse. Der Weg führt zuerst entlang des «Torrent de Cry» und danach der «Losentse». Auf einigen hundert Metern können Sie das Flussbett beobachten, das die Gewalt des Wassers in seinem wilden Zustand erahnen lässt. Diese lässt sich durch die Menschen mit zahlreichen Bauarbeiten nur eindämmen, nicht zähmen. Schliesslich erreichen Sie die neue Passerelle: die Fussgängerbrücke Angélie, die nun für mehr Sicherheit sorgt. Beim Überqueren des Bergbachs stellen Sie fest, dass sich die Umgebung verändert hat. Die Vegetation wird grüner und frischer, mehr Laubegehölze dominieren die Natur, und unterscheidet sich deutlich von der steinigen und trockenen Landschaft zu Beginn der Wanderung. Der krasse Kontrast hat nur eine Grund: Wasser gibt es hier in Hülle und Fülle. Auf der anderen Seite des Stegs nehmen Sie den �Weg der Verliebten�, der eben verläuft und in eine Strasse mündet. Nach kurzer Zeit geht es wieder durch Felder. Sie queren auf einem zweiten Steg die Losentse und begeben sich weiter nach unten. Der Weg führt ein Stück weiter entlang des Wildbachs und danach in Richtung der Kirche von Chamoson und dem alten Dorfkern, bevor er zwischen den Weinbergen wieder absteigt und zu Ihrem Ausgangspunkt führt. In Saint-Pierre-de-Clages gibt es viele kleine Weinkeller, in denen Sie den berühmten Wein der Region verkosten können, während Sie auf Ihren nächsten Zug warten... Geben Sie nur acht, dass Sie ihn nicht verpassen!
    Fünf Dörfer harmonisch am Sonnenhang Nr. VS_Sub_60
    Liddes — La Douay • VS

    Fünf Dörfer harmonisch am Sonnenhang

    Fünf malerische Dörfer schmiegen sich harmonisch an den Sonnenhang. Beginnen Sie Ihre Wanderung im Herzen des alten Dorfes Liddes, der gleichnamigen Gemeinde. Beim gleichmässigen Aufstieg haben Sie den Catogne vor Augen, und wenn Sie sich umdrehen, können Sie den Mont-Vélan bestaunen, der das ganze Jahr über von einem weissen Gipfel gekrönt ist. Chandonne ist beliebt für seine sonnige Lage und die einmalige Aussicht. Sie durchqueren den Kern des Weilers und treffen auf den öfters betriebenen Backofen und die hübsche kleine Kapelle beide sind einen kurzen Halt wert. Am Dorfausgang folgt ein kurzer, steiler Anstieg, bevor sich nach und nach einige Gipfel des Mont-Blanc-Massivs zeigen.. Sie tauchen in den Wald von Vernay ein und überqueren mit dem Torrent de Pont Sec auch die Grenze zur Gemeinde Orsières. Der Weiler Commeire war bis vor wenigen Jahren nahezu verlassen. Schliesslich entdeckten belgische Liebhaber der Region die sonnige Lage und das eindrucksvolle Panorama für sich. Mit viel Sorgfalt wurden ehemalige Scheunen unter Beibehaltung der ursprünglichen Architektur und Baumaterialien zu charmanten Chalets umgebaut.. Eine 90° Kurve lässt Sie von weitem den Dorf der gleichnamigen Gemeinde Orsières entdecken. Noch näher liegt Reppaz, eines der umliegend verstreuten Dörfer. Sie queren den Wald von Larzolay und treffen in einer Lichtung auf den kleinen Weiler Rosière. Wie es in der Region üblich war, haben die Bewohner von La Rosière lange Zeit von der Landwirtschaft gelebt, bis schliesslich die Bevölkerung abwanderte. Heute sind wieder einige Familien zurückgekehrt. Die schon von weitem sichtbare Kapelle ist weit über die Region hinaus bekannt. Der seliggesprochene Tibet-Missionar Maurice Tornay wuchs hier auf. Auf dem letzten Abschnitt Ihrer Wanderung erreichen Sie mit Chamoille d’Orsières gleichzeitig die Gemeindegrenze zu Sembrancher. Ein kurzer Abstieg führt Sie Schliesslich zum Bahnhof von La Douay.
    Bisse du Trient Nr. VS_Bisse_01
    Col de La Forclaz — Trient • VS

    Bisse du Trient

    Vom Col de la Forclaz aus führt der Weg durch eine malerische Landschaft mit Lärchenwäldern und Ausblick auf die Aiguilles Dorées und den Ecandies, bevor er schliesslich die Zunge des Trientgletschers mit ihren Eisfällen erreicht. Dieser historische Weg, diente einst dazu, Eisblöcke ins Tal zu transportieren. Die Suone von Trient bewässert die Wiesen und Rebberge von Martigny-Combe. Sie ist noch immer in Betrieb und wird mittels eines sehr interessanten und informativen Lehrpfades näher erläutert.

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