Dieser Themenweg befasst sich mit der Natur und wird von der Dranse zwischen Vollèges und Sembrancher durchflossen. Entlang des Rundwegs können die Wanderer auf zahlreichen didaktischen Tafeln die Besonderheiten der Natur in der Region entdecken: Geologie, Weinbau, Mobilität, Geografie... Die Beziehungen zwischen dem Menschen und seiner Umwelt mit eingeschlossen.
Die Wanderroute führt durch bewirtschaftete Wiesen, Weinberge und Wälder, vorbei an Schuttkegeln und verläuft am Fusse von beeindruckenden Steilhängen.
Im Rahmen der Renaturierung der Dranse wollten die Gemeinden diesen Ort aufwerten, indem sie eine einfache Wanderung schufen, welche von einem breiten Publikum begangen werden kann. Abseits von Strassen und Gefahren ist sie ist auch für Familien geeignet, sodass jedem die Möglichkeit geboten wird, die lokale Natur zu entdecken und verstehen zu lernen.
Um einen Rundweg zu ermöglichen, wurde über die Dranse eine Brück aus heimischem Lärchenholz gebaut, der die ins Tal einfahrenden Autofahrer empfängt.
Information
Wanderroute
Auf swisstopo anzeigen
Daten:
swisstopo,
www.valrando.ch
Daten:
swisstopo,
www.valrando.ch
Sembrancher, Pont de la Dranse est
0:00
0:00
Raouchy
0:30
0:30
Sembrancher, Pont de la Dranse ouest
0:45
0:15
Sembrancher, Pont de la Dranse est
0:58
0:13
Wandervorschläge
La Gare
• VS
Chemin des vignes en terrasses
Jolie randonnée facile à proximité de la ville et de la plaine. La vue porte au loin sur les montagne et plus proche sur le château de la Batiaz, les mazots de Plan-Cerisier et leurs toits en ardoise.
Nr. VS_Sub_57
Gondo, Kirche
• VS
Kulturelle Wanderung in Gondo
Im September entführen wir Sie nach Zwischbergen. Das ist eine Gemeinde südlich des Simplonpasses und liegt direkt an der Grenze zu Italien. Zur Gemeinde gehört das bekannte Gondo, wo der Grossteil der 74 Einwohner lebt. Gegenüber dem Grenzdorf windet sich eine Strasse auf eine Terrasse, hinter der sich das wunderschön wilde, 16 km lange Zwischbergental öffnet.
Das Zwischbergental ist von bis zu 4000 Meter hohen Berggipfeln umgeben und trägt seinen beschreibenden Namen zu Recht. Seit der Römerzeit sind die Goldminen eingangs des Tals bekannt. Ende des 19. Jahrhunderts wurden sie stillgelegt und sind heute als Besucherbergwerk ausgebaut.
Wer gerne wandert, kennt den Stockalperweg. Er führt auf historischen Pfaden von Brig auf den Simplonpass bis Domodossola. Bislang machte er von Gondo aus einen langen Umweg ins Zwischenbergental, hoch zum Monscerapass bis nach Domodossola, was lange und beschwerlich war. Im Mai 2025 wurde eine Alternativroute eröffnet, die von Gondo direkt nach Paglino und via Varzo nach Domodossola führt.
Nicht nur sicherer und interessanter, vor allem kürzer und nachgewiesen auf Stockalpers Spuren: Der Bereich, der neu gebaut wurde, liegt im Inventar von den historischen Verkehrswegen der Schweiz. Es war wichtig, dass man ihn wieder reaktivieren und die Substanz, die noch vorhanden war, erhalten konnte, damit sie längerfristig Bestand hat.
Wo anno dazumal noch Stockalper und später Napoleon Handel betrieben haben, wollen wir heute den neu ausgebauten Stockalperweg-Abschnitt ab Gondo entdecken. Diese Wanderung führt von Gondo zur italienischen Grenze bei Paglino und ermöglicht es, die historische Route durch beeindruckende Landschaften zu erleben. Ein besonderes Augenmerk richten wir auf die in beschwerlicher Handarbeit erstellte Bruchsteinmauer (zirka 60 Meter lang).
Der Rückweg nach Gondo erfolgt auf demselben malerischen Pfad.
Die Wanderung ist für jedermann geeignet und erfordert keine besonderen Anforderungen. Einzig eine der Witterung angepasste Ausrüstung ist unabdingbar. Wir empfehlen, diese Wanderung in der Zeit von Mai bis Oktober unter die Füsse zu nehmen. Der tiefst gelegene Punkt befindet sich auf 789 m ü. M, der höchst gelegene auf 861 m ü. M.
Gondo kann mit öffentlichen Verkehrsmitteln erreicht werden. Wer mit dem eigenen Fahrzeug anreist, findet in Gondo Parkmöglichkeiten.
Da für die 2.75 km lange Wanderung lediglich eine knappe Stunde einkalkuliert wird, empfehlen wir im Anschluss einen Besuch im Hotel Stockalperturm. Es bietet ein Museum zur Geschichte der Goldgewinnung mit Originalwerkzeugen, Modellen und Geschichten zur Goldverarbeitung. Gondo beheimatet nämlich die grössten Goldminen der Schweiz - errichtet seit dem 17. Jahrhundert, unter Kaspar Stockalper in Hochblüte, und bis 1897 aktiv.
Nr. VS_Bisse_29
Bruson
• VS
Bisse des ravines
Cette balade en boucle à travers prairies fleuries et forêts de mélèze, de faible difficulté, prend son départ au restaurant Raclett'House à Bruson, à environ 1000 mètres d’altitude. Après une première montée, l’itinéraire chemine en pente douce le long du bisse des Ravines, mis en eau au début du XIXème siècle, puis abandonné depuis 1942 avant d’être réhabilité en octobre 2013. Au niveau de sa prise d’eau, à 1300 mètres d’altitude, une jolie cascade s’élance sous le regard d’un loup sculpté dans le bois, alors que le trajet de retour permet de découvrir les granges typiques du village de Bruson. Ce parcours pourra être emprunté idéalement pour une balade familiale durant l’été, le bisse étant en eau de mi-mai à mi-octobre
Nr. VS_Sub_25
Col de la Forclaz
• VS
Der Bisse de Trient, der Bisse des Gletschers
Col de la Forclaz – Chalet du Glacier – Col de la Forclaz
Dieser 3,5 km lange Wasserkanal, der Ende des 19. Jahrhunderts gebaut wurde, bietet einen angenehmen Spaziergang zwischen Schatten und prächtiger alpiner Landschaft.
Historisch gesehen wurde den Weg der Bisse von einem kleinen Zug genutzt, der vom Gletscher geschnittenes Eis transportierte. Dieses Eis ermöglichte es Restaurants, gekühlte Räume zu haben.
Ein didaktischer Pfad stellt Wanderern die Merkmale der Bisse vor, und für Kinder werden spielerische und didaktische Spiele vorgeschlagen. Am Ende der Wanderung gibt es eine Erfrischungsbar, wo Sie den Gletscher bewundern können, der das Wasser für die Bisse liefert.