Mit dem Postauto gelangen wir zum Weiler Geimen oberhalb Naters. Am südlichen Dorfeingang befindet sich der Einstieg. Der Pfad führt uns durch saftige Weiden und bringt uns zu einer kargen Anhöhe mit Blick auf den Bitschijsee. Von hier aus sind es noch ein paar Minuten bis zur modernen, sonnendurchfluteten Kapelle St. Laurentius, wo gleichzeitig der höchste Punkt unserer Wanderung erreicht ist. Wir steigen ab, vorbei an der Armenseelenkapelle und dem Dörfchen Hegdorn, bis wir von weitem das Rauschen der Massa vernehmen. Sie gehört wohl nicht zu den längsten Hängebrücken im Oberwallis, aber den einmaligen Einblick von der Brücke auf die Pforte der Massaschlucht, darf man nicht verpassen. Nun sind es noch 15 Minuten bis zur Talsohle. Der Weg parallel zur Bahn, „die Rote Meile“, wurde auf dem ehemaligen Zugtrasse durch Naters errichtet und 2015 bis Bitsch verlängert. Er ist ein Spazier- und Flanierweg, und hat seinen Namen der roten Oberfläche zu verdanken. Seine Beliebtheit bei Alt und Jung widerspielgelt sich auch im emsigen Treiben. Er geleitet uns schliesslich nach Naters und Brig.
Information
Wanderkarte: 1:25'000 Aletsch
Wanderroute
Daten:
swisstopo,
www.valrando.ch
Geimen
0:00
0:00
Bitschji
0:18
0:18
Hegdorn
0:42
0:24
Hängebrücke
1:03
0:21
Bitsch
1:18
0:15
Brig (Bahnhof)
2:05
0:47
Details zu Wegoberfläche und Kategorie auf dem Höhenprofil
Wandervorschläge
Blatten b. Naters (Belalpbahn)
• VS
Von Blatten nach Brig: eine Wanderung durch Wälder, entlang von Suonen und durch Walliser Dörfer
Für diese abwechslungsreiche Wanderung fahren wir vom Bahnhof Brig mit dem Postauto nach Blatten. Ausgangspunkt ist die Talstation der Luftseilbahn.
Der Weg führt zunächst am Parkplatz unterhalb der Bahn sowie an den traditionellen Holzhäusern von Blatten vorbei. Schon bald tauchen wir in einen idyllischen Nadelwald ein und folgen dem Wanderweg in mehreren Kehren hinunter ins Blindtälli.
Spätestens nach der Überquerung einer kleinen Brücke entfaltet das Blindtälli seinen besonderen Zauber. Der Weg verläuft nun weitgehend eben durch die wildromantische Landschaft mit ihren hohen Bäumen, plätschernden Bächen und steilen Felswänden. Hier befindet sich auch Veros Hexenweg – ein spannender Familienspaziergang mit zahlreichen Entdeckungsmöglichkeiten.
Nachdem wir die angenehme Kühle des Waldes genossen und vielleicht sogar die Füsse im Bach erfrischt haben, erreichen wir den Weiler Geimen. Die gepflegten Häuser, die farbenprächtigen Blumen und die kleine Kapelle verleihen dem Ort einen besonderen Charme.
Von Geimen aus queren wir die Strasse in östlicher Richtung und folgen einem steinigen Wanderweg vorbei an einzelnen Häusern und liebevoll angelegten Gärten. Dabei eröffnet sich ein schöner Blick auf Naters, Brig und das dahinterliegende Simplon-Massiv.
Entlang der Suone Obere Bitscheri wird die Umgebung wieder grüner und schattiger. Der Weg führt an Felswänden vorbei zur Armeseelenkapelle Trämel, einem beliebten Treffpunkt für Kletterer. Anschliessend geht es über Wiesen hinunter nach Hegdorn.
Über die etwas steil angelegte «Stahlgasse» gelangen wir direkt in den historischen Dorfkern von Naters. Nach einer wohlverdienten Erfrischung in einer der zahlreichen Gaststätten führt der Weg über die Rottenbrücke zurück zum Bahnhof Brig.
Bitsch
• VS
Hindernisfreier Weg: Rotten-Weg Bitsch-Lalden
In diesem Frühjahr konnte der neue hindernisfreie Weg «Rotten-Weg Bitsch-Lalden» eingeweiht werden. Bei hindernisfreien Wegen wird sichergestellt, dass diese auch von Menschen im Rollstuhl oder mit Sehbehinderung genutzt werden können. Dabei wird darauf geachtet, dass am Anfang und am Ende des Weges eine Anbindung an den öffentlichen Verkehr besteht. Zudem gibt es auf dem Weg Möglichkeiten zum Einkehren und barrierefreie sanitäre Einrichtungen.
Der Rotten-Weg Bitsch–Lalden beginnt beim Bahnhof Bitsch und führt direkt auf die sogenannte Rote Meile. Diese verläuft entlang der ehemaligen Furka-Oberalp-Zugtrasse. Der Weg ist gesäumt von Bahnmasten, die zu Strassenlampen umfunktioniert wurden. Die Strecke führt durch einen alten Eisenbahntunnel. In Naters kommen wir am World Nature Forum (WNF) vorbei. Das WNF zielt darauf ab, die Schönheit und Vielfalt der Natur in der Region zu bewahren und zu fördern. Ein Besuch im Museum und im dazugehörigen Restaurant lohnt sich. Danach führt der Weg weiter dem Rotten entlang. Die autofreie Strasse ist gesäumt von hohen Bäumen.
In Brigerbad führt der Weg am Thermalbad vorbei. Wer seine Badesachen eingepackt hat, kann sich hier im warmen Thermalwasser vergnügen. Nachdem wir Brigerbad hinter uns gelassen haben, führt der Weg entlang eines kleinen Kanals und vorbei an offenen Feldern nach Lalden, unserem Zielort. Dort lohnt sich ein Abstecher zum neu hergerichteten alten Dorfteil. Von Lalden aus kann man mit dem Postauto zurück nach Brig oder weiter nach Visp fahren.
Nr. VS_Bisse_27
Fürgangen
— Am Wasen
• VS
Die Hängebrücke von Fürgangen - Trusera-Suone
Elegant schwingt sich die Hängebrücke von Fürgangen über den Rotten. Sie ist bereits vom Bahnhof aus unschwer erkennbar und in weniger als 10 Minuten erreichbar. Nicht zuletzt dank ihrer prominenten Lage gehört sie zu den meistgenannten Sehenswürdigkeiten des Goms. Die Brücke kaum überquert weist die Kapelle von Mühlebach die Richtung. Nach knapp einer halben Stunde Aufstieg gelangt man zur Trusera-Suone. Sie wurde 1499 erstmals in einer Kaufakte erwähnt und bezieht ihr Wasser aus dem Milibach im Rappental. Von 1994 bis 2006 war die Suon stillgelegt, konnte dann aber unter hohem finanziellem Einsatz und dank zahlreichen Helfern restauriert werden. Unter sich das sehenswerte Dorf Ernen, quert sie quert grösstenteils schattige Wälder. Der plätschernden Wasserleitung folgend, kommt man auf einem leicht abfallenden Weg in einer knappen Stunde zum Sammelbecken des Wasserkraftwerks. Nach einem kurzen Abstieg ist der Ort Wasen erreicht, Standort der Postauto-Haltestelle. Für Familien lohnt sich ein Abstecher zum Zauberwald, wo sich die Kinder austoben können. Für Schwindelfreie!
Nr. VS_Sub_14
Les Prixes
— La Luette
• VS
Ossona ein bleibendes Vergnügen
Im Herzen des Val d'Hérens, erleben Sie (aufs Neue) das Zusammenspiel zwischen Mensch und Landwirtschaft. Das Plateau von Ossona ist die Perle der authentischen Weiler der Gemeinde Saint-Martin. Wie auf einer Wolke, umgeben von reiner Natur, zwischen Ziegen und Milchkühen, ob für einen Augenblick oder für einen längeren Aufenthalt, Sie werden von der Schönheit überwältigt sein. Zuschauer der täglichen Aktivitäten, die in der Ferne ohne Sie weitergehen; erleben Sie einen Schnappschuss der vergangenen Zeit ... wie ein Duft der Ewigkeit. Um dieses seit fast 40 Jahren verlassene Paradis wieder zu beleben, wurde die Utopie, der Traum einer ganzen Gemeinschaft, in die Realität umgesetzt. Die Frucht einer beispielhaften Partnerschaft zwischen der Gemeinde von Saint-Martin, dem Kanton Wallis, der Eidgenossenschaft und dem Bauernbauernhof lädt ein, das mit Herzens- und Geisteskraft erschaffene zu entdecken, im Respekt vor dem Erbe unserer Ahnen.